Uni-Werbeclip zeigt Studentenparadies. Der Augustusplatz wird wieder Brennpunkt. Sächsische Verhältnisse. Nicht zu nahe ans Mikro.

“Die Universität Leipzig// About Leipzig university” (YouTube).

“Stadt verlegt Legida-Aufmarsch auf den Augustusplatz – Wolff: rechtsradikales Netzwerk”, LVZ Online.
Für’s Protokoll: Die Legida-Kundgebung am Freitag wurde wieder auf den Augustusplatz verlegt (Stand: Donnerstagmorgen), der Wochenmarkt war wohl im Weg. Vor dem alten Rathaus wäre sonst “eine nicht zu gewährleistende Sicherheitslage” entstanden, so der Marktamtsleiter.

“Der sächsische Irrweg”, Süddeutsche Zeitung.
Ulrike Nimz beschreibt die “sächsischen Verhältnisse” infolge der seit einem Vierteljahrhundert (!) regierenden CDU: “Wer alternativen Lebensentwürfen mit Misstrauen begegnet, Akteure der Zivilgesellschaft gegen Wände laufen lässt, der kultiviert politisches Desinteresse oder fördert Radikalisierung. Der Demokratie dient er nicht.”

“Teilnehmerzahlen bei Pegida, Legida & Co – Wie wir Drohnen sinnvoll einsetzen könnten”, Krautreporter.
Die Anzahl der Teilnehmer von Demos und Kundgebungen stammen in der Regel von Polizei und Veranstaltern, meist werden sie nicht von Dritten geprüft. Rico Grimm schlägt den Einsatz von Drohnen vor. Doch solche Geräte dürfen in Deutschland nicht über Menschenmassen aufsteigen.

“Interview mit No Legida über Nazis, Spießbürgertum und Menschlichkeit”, Urbanite.
Marcel von der Facebook- und Twitterseite NoLegida rät allen, die Angst haben, ihnen könnte bei Gegenveranstaltungen etwas zustossen: “Die sollen sich keine Sorgen machen. Es kann sich jeder aussuchen, wo er mitläuft. Es gibt mehrere Kundgebungen. Wir werden die alle bewerben und wir werden auch Infos geben, was die Leute bei den Kundgebungen erwartet. Es muss keiner Angst haben, dass er in irgendeiner Art und Weise in einen Trubel gerät.”

Lesenswertes aus den Leipziger Blogs.

“Montag, Mittwoch, Freitag, immer”, Basteiblog.
Torsten von der MB über die Auswirkungen der Demos auf den Veranstaltungsbetrieb: “Was in der Innenstadt passiert, betrifft uns ganz direkt. Egal, an welchem Tag demonstriert wird, wir verlieren Besucher. (…) Stärker als uns betrifft das sicher Oper und Gewandhaus, wo man sicher über die Demoanmeldungen bis zum Ende des Jahres schwer geschluckt haben dürfte.”

“Maximilian Hecker, Werk 2, Leipzig”, Shitesite.
Pärchenabend im Werk II, ein fantastischer Künstler vor leider nur rund 40 Gästen. Michael ist verwundert über Maximilian: “Seine manchmal seltsam aussehenden Verrenkungen am Klavier rühren offensichtlich daher, dass er sich bei besonders schwierig zu singenden Tönen nicht allzu nahe ans Mikrofon heranwagen will – kaum zu fassen, dass ein so guter Sänger so wenig Zutrauen in seinen Gesang hat.”

“LANDGANG Ep. 6 // Lilabungalow”, Relativkollektiv.
Das Leipziger Relativkollektiv besucht die Erfurter Band Lilabungalow.

“Lars”, viertelrausch.
Lars, Bassist bei LOT und Zen Zebra, antwortet auf die Frage, was “typisch Leipzig” sei: “Freunde und Bekannte, die uns hier in Leipzig besuchen, sagen ‘Die sind hier alle übelst freundlich.’ Wenn man hier wohnt, fällt einem das gar nicht so auf.”

“Was bleibt”, thatgirlthere.
Ulrike fragt sich: “Was bleibt mal von mir, wenn ich irgendwann sterbe?”

“9 Ideen im Umgang mit Menschen vor der Kamera”, Martin Neuhof.
Martin ist Fotograf. Hier erklärt er, wie er seine Modelle findet (z.B. Instagram) und dass er sie stets gut behandelt. “(…) Ärger verfliegt bei mir auch relativ schnell, sobald ich ein schönes Bild im Kasten habe.”

Neu in der Liste mit Leipziger Blogs: Benjamin Brückner. Seine Themen sind die Literatur, das Schreiben und Freelancing. Willkommen, Nummer 286!

flattr this!

+++ Beat and Rhythm! +++ Be-Beat and Rhythm! +++ Jens Friebe, AnnenMayKantereit, Wanda und mehr!

Wanda – “Auseinandergehen ist schwer” (YouTube)

Die sehenswertesten Konzerte und so einiges mehr – was Ihr in den kommenden Tagen in Leipzig nicht verpassen solltet, findet Ihr immer aktuell unter heldenstadt.de/tipps!

So dürft Ihr Euch am Donnerstag zwischen Bluegrass mit The Dead South aus Kanada in der Wärmehalle oder Intro-Popper Jens Friebe im Täubchenthal entscheiden. Am Freitag stellt Mine in der MB ihr Debütalbum vor.
Das Konzert von AnnenMayKantereit in der kommenden Woche ist bereits ausverkauft, aber vielleicht gibt’s noch Tickets für die Band Wanda im Werk? Zumindest letztere solltet Ihr nicht verpassen, immerhin waren die Jungs aus Wien DIE absoluten Indie-Abräumer 2014 in Österreich. Die Karten für ihre Berliner Auftritte gingen restlos weg, dabei spielen sie in der Hauptstadt sogar drei aufeinanderfolgende Konzerte!

[Reklame:
Wanda – bei Amazon reinhören.
Jens Friebe – bei Amazon reinhören.
]

flattr this!

Legida und #NoLegida jetzt Freitags? 365 Perlen aus dem Leipziger Stadtarchiv. Der erste Bärlauch ist da!

“Legida-Demos in Leipzig auf Freitag verlegt – Aufzüge vom Markt über den Ring geplant”, LVZ Online.
Überraschung! Die Legida-Organisatoren haben sämtliche Mittwochstermine abgesagt und die nächste Demo für Freitag angemeldet (Stand von Dienstagmorgen). Das ist ihr Plan: Kundgebung vor dem Alten Rathaus, dann Marsch über Petersstraße, Schillerstraße, Martin-Luther-Ring, Dittrichring und Thomaskirchhof zurück auf den Markt. Die Gegenproteste finden jetzt natürlich auch am Freitag statt #Nolegida.

“Weit und breit keine Polizei”, Kreuzer.
Journalist René Loch hat vergangenen Mittwoch die Angriffe von Legida-Demonstranten auf Journalisten gesehen und sagt im Interview: “Dass Legida von der ersten bis zur letzten Minute trotz dieser Zwischenfälle einfach laufen durfte, ist für mich unbegreiflich. Ich hatte den Eindruck, die gesamte Aufmerksamkeit der Polizei galt an diesem Abend den Gegendemonstranten.”

Zu den erfreulicheren Dingen.

“Der erste Bärlauch 2015 @ Auenwald Leipzig” von AsatrU dark (YouTube).

“365 Tage – 365 Bilder”, Facebook.
Die Facebookseite “365 Tage – 365 Bilder” ist eine Marketingmaßnahme anlässlich von Leipzigs Ersterwähnung vor tausend Jahren. Fotos und Malereien aus dem Stadtarchiv, täglich, ein Jahr lang. Gefällt uns. (Via.)

“Geschichten aus Leipzigs Vierteln”, Mephisto976.
Das neue Blog Viertelrausch haben wir Euch an dieser Stelle bereits vorgestellt (und in die Leipzigbloggerliste gepackt). Am Montag waren die Macherinnen Katharina und Sandra beim Uniradio Mephisto zu Gast – und ein klein wenig aufgeregt.

Weiter in den Leipziger Blogs.

“Von Einem der nach Leipzig kam”, Uwe Werner.
Seit drei Jahren lebt Uwe in Leipzig, und auch wenn es nicht ausdrücklich in der Überschrift steht: sein Blogposting ist eine kleine Liebeserklärung an die Stadt geworden.

“Man bloggt nicht ‘nebenbei'”, Notestoherself.
Lina spricht über den Zeitaufwand, den ihr Blog benötigt, und kommt auf zehn bis 15 Stunden in der Woche. “Aber hey – im Endeffekt ist das gar nicht so schlimm! Denn für ein Herzensprojekt macht man das gerne.”
Sehen wir auch so.

flattr this!