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Musik aus Leipzig: Atlas Bird.


Atlas Bird – Voyage (Youtube)

Das Trio Atlas Bird hat eine pragmatische Selbstbeschreibung parat und eine hübsch verschwurbelte. Die pragmatische liest sich so: “Atlas Bird sind eine Gang aus Leipzig/Plagwitz mit einem Sound zwischen Muse, Biffy Clyro und U2.” Und die andere so: “Ein Wesen zwischen den Welten mit Flügeln, die viel zu lang verharrten und Beinen, die schwer geworden waren.” Die erste Single der Band, “Voyage”, erinnert uns in ihrer Hall-Seligkeit und Wucht an eine andere, jedoch längst verblichene Leipziger Band namens Palestar – und das ist bitte unbedingt als Kompliment zu verstehen.

Lust auf noch mehr “Musik aus Leipzig”?
Hier geht’s zur Youtube-Playlist mit den Clips aus der heldenstadt-Reihe!

Die kleine Blogschau: Wahnsinnig auf dem Highfield. Leipziger Pokémon-Highlights. Taxifahrer und die Hitze des Internets.

Wieder haben wir unsere Feedreader an die Wand geworfen und alles aufgehoben, was kleben blieb. Hier kommen unsere Leseempfehlungen aus den vergangenen Tagen. Und los:


“Schwarzkaffee – Be the Change” von Sofar Sounds Leipzig (Vimeo).

“Highfield 2016 – Das haben wir gelernt” (Shitesite).
Mega-Festivals sind so eine Sache. Auch das Highfield war eher Rummelbumms für 35.000 Menschen. “Man kann sich amüsieren, man kann sich wundern, man kann sich die Schuhe ruinieren”, schreibt Michael. Juliane Streich war für den Kreuzer vor Ort: “An vielen Stellen wird man wahnsinnig, weil man zwei Bands gleichzeitig hört” (“Mit Blaulicht zu Scooter”), und die Polizei hat stolz einen Fahndungserfolg zu vermelden (“Organisierte Diebesbande auf Musik-Festivals unterwegs”). Vermisst noch jemand ein Handy?

“Leipziger Parks: Der Test” (theo testet).
Die Theo-Crew hat sich Parks angesehen, bescheinigt dem Lene-Voigt-Park eine “interessante Umgebung” (hi hi) und funktioniert eine in Vor-Hypezig-Zeiten ausschliesslich zum Hundekoten dagewesene Wiese zu einem Park um (die Rede ist vom Alexis-Schumann-Platz an der Karli).

“PokémonGO spielen und Leipzig entdecken – Sightseeing mal anders” (Namida).
Apropos Hype: Ist eigentlich noch Pokémon? In Leipzig tummelt sich ja allerhand an Pokéstops und Arenen. Myriam nimmt Euch mit auf einen Rundgang durch die virtuellen Highlights.

“Wenn Pokémonspieler die Drogendealer vertreiben” (Dunkel Dreckig Reudnitz).
Der Schwanenteich unweit des Hauptbahnhofs war… nunja, bisher nicht unbedingt der vernünftigste Platz zum Chillen mit Handy und Reisegepäck. Doch “… auf einmal ist der Park voller Kids auf der Suche nach Pokémon. Also nicht nur ein paar Leute. Nein, dort starren ganze Horden auf ihr Smartphone.”

“Nhi extern: Interview mit Martin von Dunkel.Dreckig.Reudnitz” (Nhi Le).
Dafür, dass der gute Martin eigentlich zu faul zum Schreiben ist, hat er es mit seinem Blog und der angeschlossenen Facebookseite ganz schön weit gebracht. Gerade letztere scheint ziemlich gut als eine Art Stadtteil-Pinnwand zu funktionieren.

“Ach, Leipzig” (Karolin Schwarz / Facebook).
Es gibt Taxifahrer, die sind voll in Ordnung. Und es gibt Taxifahrer, mit denen man besser nur über das Wetter reden möchte. Doch selbst das kann schief gehen, wie Karolin feststellen musste. Nun wissen wir, wer an dem schwülen Wetter Schuld ist. Nicht.

“Europäischer Moment in den 80er-Jahren” (Enpunkt).
Der aus Westdeutschland stammende Perry Rhodan-Autor Klaus N. Frick erzählt eine Anekdote aus der Vorwende-Zeit.

“Männer. Spielplätze. Matsch” (Mulkeprotokolle).
Wenn Mütter und Kinder unter sich bleiben, “herrscht auf dem Sand-Matschplatz im Kiez die Anarchie”. Bis an den Wochenenden die Männer ins Spiel kommen. Führt uns zu der Frage: Fühlt sich das Leben der meisten Leipziger Eltern tatsächlich noch wie in den 50ern an? Mit Feierabendvätern und allem?

Apropos Mütter: Neu auf unserer Liste der Leipzigblogger gelandet sind Anja und Conni mit ihrem “Lifestyle-Blog für Frauen ab 40”: “Schönes + Leben”. Willkommen!

Hier kommt der neuste Leipzig-Podcast: Stadtfest, Udo, Eisi, Hafen und mehr!



Die Themen der Folge 22: “Fruchtfliegenalarm!”
Das Stadtfest und seine Folgen.
Klassik Airleben und Udo Lindenberg.
Besucherminus beim Bachfest.
In der Eisenbahnstrasse gab’s eine Schiesserei.
Was wird aus der Freifläche auf den Gleisen des Leipziger Hauptbahnhofs?
Am Lindenauer Hafen wird gebaut – nur für wen eigentlich?

Viel Vergnügen!