Tilo findet die Preiserhöhungen seines Fitnesstudiobetreibers nicht gerechtfertigt und beklagt dessen Nachlässigkeiten bei der Pflege der Ausstattung.
Fotos vom Busters-Konzert am vergangenen Sonntag zeigt das Basteiblog.
Blondie schlägt mal eben vor, die Stadtwerke Leipzig in Bürgerhand zu geben: Einfach von einer GmbH in eine AG umwandeln und 49,9 % der Aktien an die Bürger verkaufen.
Flohbude-Hansi ist noch einmal davongekommen, als Diebe während einer Vorstellung die Garderoben der Darsteller ausgeräumt haben.
Der russische Freund. Herr Jensen schreibt ein Gesprächsprotokoll aus dem Gedächtnis: zwei 15jährige Mädchen sprechen über einen gemeinsamen Bekannten.
Looza ist genervt. Und ich schockiert. Sollte die Stadtbibliothek Leipzig tatsächlich ihre gesamte Schallplattensammlung geschrottet haben, ohne zu versuchen, durch den Verkauf der Dinger ein paar Euro zu schlagen, oder sie zu verschenken, plädiere ich drastische Etatkürzungen.






2 Kommentare
Also, wirklich und in echt und ernst jetzt : Die Bibliothek hat seit schon seit einem halben Jahr ihre Bestände an Platten ausgedünnt. Einiges haben sie verkauft, das meiste einfach weggehauen. Ich habe mehrfach mit denen diskutiert und angeboten das alles komplett abzunehmen wenn sie es loswerden wollen, weil da wirklich viele Platten dabei waren von denen es vermutlich nicht mehr viele gibt, speziell auch die ganzen ETERNA/Amiga Jazz Scheiben. Das haben die aber irgendwie nicht kapiert und sind nicht drauf eingegangen.
Letzte Woche haben die also wirklich alles komplett entsorgt, bis auf eine kleine Auswahl von Klassikplatten die jetzt aber nur noch zum “in-der-bibliothek-anhören” da sind, der rest ist wirklich einfach _weg_.
Ich finds kulturhistorisch (großes Wort, mein ich aber ernst) wirklich nen Super-Gau weil ich eigentlich der Meinung bin das die Bibliothek verpflichtet sein sollte sowas so lange wie möglich aufzubewahren, auch wenn die Teile nach -zig Jahren einfach wirklich in einem teilweise schlechten Zustand waren. Aber die einfach wegzuhauen und den Platz für irgendwelche nicht sonderlich seltenen CDs zu verwenden finde ich einfach unglaublich hart. Vor allem kann man mit guter Software auch von eher sehr kaputten Platten immer noch eine ganz gute digitale Kopie machen und das ist immer noch besser als gar nix.
Ich hab das wie gesagt über ein halbes Jahr beobachtet und vermutlich hätte ich das eher mal richtig an die große Glocke hängen oder professioneller rangehen sollen, jetzt ist es leider einfach zu spät.
(Zu der Geld-Sache kann ich übrigens nicht viel sagen ausser dem Fakt das die Bibliothek z.B. die Gebühren für zu spät zurückgebrachte Bücher komplett der Stadt Leipzig überlassen muss, diese Gelder sind im Haushalt fest eingeplant. Ich weiß nicht wie die sich direkt finanzieren und ob der Verkauf der Platten denen was gebracht hätte.)
Als öffentliche Bibliothek hat die Stadtbibliothek keine Archivierungsverpflichtung. Was nicht mehr geliehen wird, veraltet oder kaputt ist, muss rausfliegen, um Platz für neues zu schaffen. Der Servicegedanke steht da eindeutig im Vordergrund (sollte er jedenfalls).
Dass den Bibliotheken von Jahr zu Jahr weniger Geld zur Verfügung steht, ist bekannt. Dass es vielen Mitarbeitern oft an Flexibilität fehlt, leider auch.
Das Schrotten der Platten finde ich äusserst kaltblütig. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Bibliothekar an sich seine Medien in erster Linie als Gegenstände betracht, die es zu verwalten gilt.
Vielleicht ein Tipp: Das Deutsche Musikarchiv. Hat Archivierungspflicht und schmeisst nicht einfach alles weg: http://www.ddb.de/wir/ueber_dnb/dma.htm