Pünktlich zum Monatsbeginn ein Gang an den Kiosk und ein kurzer Blick in die beiden Leipziger Stadtmagazine.
Titelthema im Kreuzer ist die Max Klinger-Ausstellung im Museum der bildenden Künste anlässlich dessen 150. Geburtstags.
Fussballfanbuch-Autor Veit Pätzug kommentiert die Krawalle vom 10. Februar: “250 Gestörte sorgen für Bambule und 550 besoffene Idioten begleiten das Live-Event mit Aplaus. Dankbar transportiert der erste selbst verblödete Journalist die polizeiliche Fehlermeldung von 800 Hooligans – und von der taz bis zur Süddeutschen wird der Krawall-Walzer mitgetanzt.”
Karsten Gerkens vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung sagt im Interview zur Debatte um die “Entwicklungsstrategie Grünau 2020″ und ältere Stadtteilbewohner, die eventuell ihr gewohntes Umfeld verlassen müssen: “Das ist ein knüppelharter Prozess (…) Hauptaufgabe ist, diese Menschen aufzufangen”.
Dagegen, dass wir an die Stadtwerke Leipzig die höchsten Gaspreise Deutschlands abdrücken müssen, formiert sich Widerstand. Der Kreuzer zeigt das Beispiel eines vor Gericht klagenden Ehepaares und gibt Tipps der Verbaucherzentrale Sachsen weiter, wie man Widerspruch beim Anbieter einlegen kann. (Aktueller Stand der Klagen, Musterbrief)
“Willst Du mein Freund sein?” ist ein leider nur an der Oberfläche des Themas kratzender Artikel über die immer beliebter werdenden Social Software-Communityportale im Internet. (Zitat aus dem Interview mit Unister-Chef Thomas Wagner: “Es ist oft von Sicherheitslücken bei Studentenportalen die Rede. Wozu könnten denn Hacker meine Daten verwenden?”)
Der Musikteil wirkt seit dem Fortgang Jörg Augsburgs leider etwas unausgegoren, bitter schmeckt eine völlig unreflektierte Rezension des neuen Type O Negative-Longplayers.
Ganz neu im Kreuzer ist ab diesem Monat standardmässig eine Übersicht über Leipziger Cafés mit kostenlosen W-LAN-Accounts.
Beilage ist ein 52 Seiten umfassendes Heft zur Buchmesse.
Das Titelthema im neuen Prinz heisst “Sprachen lernen im Urlaub”. Im hinteren Teil des Heftes werden Leipziger Sprachschulen vorgestellt, gefolgt von Tipps für anderweitige Aus- und Weiterbildungsangebote.
Anlässlich der Leipziger Buchmesse stellt Prinz auf anderthalb Seiten “kleine Verlage, Debütanten und Jungautoren” vor.






3 Kommentare
Oh, das mit den W-Lans klingt gut. Bislang hab ich Kreuzer und Co. immer ausgeblendet, weil ich die irgendwie nicht brauchte. Aber so eine Geschichte liest man dann doch mal gern. :)
Haben die das neue Type O Album verrissen? :(
Nicht unbedingt.
Für meinen Geschmack sollte sich eine Type O Negative-Rezension auch den Texten widmen. Um deren Inhalte gab es in den vergangenen Jahren ja so einige kontroverse Diskussionen.