Der regelmässige Rundumschlag von Leipzig-Themen, die die Presse bewegen.
Am Dienstag wurde in Dresden die Polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr 2006 vorgestellt. Danach ist der Stand der Kriminalität im Freistaaat am niedrigsten seit 1993. Gewaltkriminalität und Sachbeschädigungen haben allerdings leider zugenommen.
Zum Thema Gewaltkriminalität heisst es u.a.: “Die Bevölkerung der Großstädte war durch Gewaltdelikte deutlich stärker belastet als die Bewohner ländlicher Regionen. 2006 kamen in Leipzig auf 100.000 Einwohner rein rechnerisch 290 Gewaltstraftaten, in Chemnitz 230, in Dresden 222.”
Die komplette Presseinformation der Polizei findet Ihr HIER.
Nicht nur mit der Gewalt, auch bei der Armut liegt Leipzig vor den drei grossen Städten Sachsens.
Das geht aus einer von der Linkspartei/PDS erhobenen Sozialvergleichsstudie hervor. In der bereits am 5.3. vorgestellten Analyse wurden Dresden, Chemnitz und Leipzig miteinander verglichen. Danach verfügt rund ein Drittel der Leipziger nur über ein Einkommen unter 700 Euro. Das muss man sich mal vorstellen.
Die komplette Presseinformation dazu findet Ihr HIER.
Vorermittlungen gegen Leipziger Strombörse: “Geprüft werde der Verdacht möglicher Marktmanipulationen” (MDR.de).
An den Vorwürfen sei natürlich nix dran, meint die Leipziger Strombörse EEX.
“Der Zoff ist programmiert: EEX will den ‘Verräter’ fangen, Jurk will den Missbrauch verhindern” (Lizzy-Online).
In Bezug auf den Fussballverein Lok Leipzig ist die Presse jetzt sensibilisiert: “Fußball-Krawalle. National befreite Hooliganzone” titelt ein Artikel in der gestrigen FAZ.
Jetzt ermittelt auch noch der Staatsschutz wegen Drohungen gegen den Vorstand und Schmierereien auf dem Vereinsgelände. (Handelsblatt, Lizzy.)
Bei so vielen Negativschlagzeilen hilft auch nicht mal mehr der Blick aufs Wetter, denn in der kommenden Woche sind wieder Minusgrade drin.
Kopf hoch, Leipzig!





