Leipziger Nachtfalter: Unterwegs im Schwulen Viereck (nord-östliche Ecke)

Da beginne ich – ganz neu hier im Blog – auch gleich mit dem ersten Eintrag der losen Reihe Leipziger Nachfalter, in der ich ganz subjektiv über tatsächlich Erlebtes (und frei Erfundenes = Faction) im Leipziger Nachtleben berichten möchte. Diesmal war ich zwischen Ritterstraße und Brühl…

Samstagnacht. Mit vier Freunden bin ich in Leipzig unterwegs. Gerade waren wir noch bei M., der im Musikviertel seinen Abschied feierte. Bereits dort hatten wir überlegt, was man denn noch machen könne. Um drei Uhr ist es nicht so einfach. Natürlich hat Leipzig mehr zu bieten als viel kleinere Städte, in denen man bereits ab Mitternacht keine Getränke mehr bekommt. In Leipzig, da gab es früher für unternehmungslustige und tanzwillige am frühen Morgen die Blaue Trude in der Katharinenstraße. Bis morgens konnte man dort tanzen. Inzwischen ist sie umgezogen, und mit dem Tanzen ist es am neuen Ort nicht gut bestellt. Aber klar! Es gibt ja jetzt die G-Garage in der Ritterstraße, die noch keiner aus unserer Runde je von innen gesehen hat. Der Plan ist also schnell gefasst: G-Garage.

Es ist 3.10 Uhr. Wir stehen vor der G-Garage. Sonderlich voll sieht es nicht aus. Ein paar junge Männer lungern vor der Tür herum. Ein Türsteher kuckt uns fragend an. Wir hatten vorher beschlossen, dass wir nicht viel Eintritt zahlen würden. Für ein Bier und ein bisschen tanzen muss das nicht sein. Der Eintritt ist drei Euro. Wir fragen, ob denn unten im Klub viel los sei. “Naja,” so und so und ganz normal und man müsse mal schauen. Fünfzehn Euro sind zuviel zum mal schauen. Wir fragen, ob einer von uns denn kurz einen Blick in den Klub werfen könne, um den anderen zu berichten und dann zu entscheiden. Unsere Bitte wird auf eine derartig definitive Art verneint, dass wir schon wissen, dass eine lange Diskussion keinen Sinn macht. Wenn dort alle so nett sind wie der Mann an der Tür, dann können wir uns den Laden schenken. Der Türsteher, der seinen Namen nicht nennen mag, meint noch, dass es in Leipzig nirgends möglich sei, kostenlos in einen Klub zu kucken. Ich kenne das anders. Schon ein paar Mal durfte ich in Einrichtungen wie z. B. die Ilse huschen, um zu schauen, ob eine Verabredung schon da sei oder noch nicht; und das obwohl man bei der Ilse auch schon von der Tür einen Blick in die Räume werfen kann. Bei der G-Garage geht das nicht. Man sieht nur den Eingang, die herumlungernden Jugendlichen, den Türsteher–nennen wir ihn einfach René–und ein paar Pride-Flaggen, die uns auch auf die Idee bringen, einfach weiterzugehen. Unser Ziel: das New Orleans. Denn irgendwie soll die Chance genutzt werden, genau mit dieser Gruppe einmal einen queeny place aufzusuchen.

Im New Orleans wartet eine nette und wahnsinnig schnelle Kellnerin und eine gemütliche Atmosphäre, die mich an eine Zeit erinnert, als überall im Osten diese Retro-Kneipen aufmachten. Da gab es dann manchmal auch Flirt-Telefonanlagen. Jeder Tisch hatte ein Telefon und eine Nummer, so dass man an einem beliebigen Tisch anrufen konnte, um ein bisschen zu flirten. Niemand hat es aber ernsthaft versucht, und die Anlagen wurden schnell abgeschaltet. Im New Orleans funktioniert sie. Aber wir kommen mit einem der Stammgäste auch ohne die Telefone ins Gespräch und erfahren, dass der wohl nicht viel vom Klub um die Ecke hält, dass er den Türsteher dort ziemlich arrogant findet. Uns kümmert das nicht viel. Nachdem wir unsere zwei Bier getrunken und die Flirt-Telefonanlage ausprobiert haben, ist es zwei Stunden später und wir gehen heim.

Man kann werben wie man will–siehe Mephisto-Gespräch u. a. mit Mario Scarabello (G-Garage, Cocks, Stargayte). Aber für eine nette Stimmung wie im New Orleans braucht man andere Qualitäten. Mein Tipp also für späte Nächte oder frühe Morgen in der Leipziger Innenstadt: ein kühles Bier bei Rosenstolz & Co. im New Orleans. Die Kneipe hat bis fünf in der Früh geöffnet. Speziell wenn man mal wieder Lust hat, sich ausgesprochen jung zu fühlen, ist es genau der richtige Ort.

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20 Kommentare

  1. Erstellt am 27. August 2007 um 10:57 | Permanent-Link

    Als Besucher der Games-Convention und wohl leicht online-game-geschädigten fällt mir zur Samstaglichen Szenerie nur eins ein:

    LOL

    Ich habe in den letzten zehn Jahren durchwanderns verschiedenster Gastronomie-Betriebe noch nie erlebt, dass man in eine Diskothek die Eintritt verlangt, mal eben so “zum gucken” kostenfrei reingelassen wird.

    Ich würde Euch vorschlagen Euer Grüppchen sollte selbiges Mal in Diskotheken/Clubs wie dem Velvet, Schauspielhaus u.s.w. versuchen.

    Viel witziger als das Anliegen an sich, war aber der Nach-spurt des kleinen Herrn mit wuseligem Haar und Brille, der schon mit fast mutigen Drohgebärden, aber ohne nötige Coolness als, dass ihn jemand Ernst genommen hätte, den Namen unserer “Olga” erfahren wollte um darüber bloggen zu können.

    Ich vermute mal es handelte sich dabei um den oben genannten Herrn Horatiorama.

    Eine Frage: Warum sollte sich ein Türsteher wegen so einer Nichtigkeit namentlich benennen lassen und sich hier möglicherweise noch runterbeuteln lassen von einem selbt-ernannten Gastro-Hilfssheriff der sich auch nur hinter einem anonymisierten Nickname versteckt?

    Derartige Gruppierungen wie die Eure sind sowieso nicht gern gesehen in Zielgruppen Diskotheken, da Besuche Euresgleichen doch sowieso nur auf faschistoides Stereotypisieren hinauslaufen.
    Mal eben in ne Schwulenbar schauen um sich über die Zielgruppe zu amüsieren, und sei es nur mit sprüchen wie: “Genau das richtige wenn man sich mal wieder ausgesprochen jung fühlen will” … was ähnlich wäre wie “Besucht doch mal diese Werkstatt für Körperbehinderte, wenn ihr da wart fühlt Ihr Euch mal wieder so richtig Kerngesund”

    Ich glaube, auf Gäste wie Eurer Grüppchen, die es nur darauf anlegen sich über Minderheiten zu amüsieren um dann nach einem Szenebesuch möglichst noch uralte und überholte Stereotypen-Bilder von neuem zu bekräften, verzichtet gern jedes Lokal.

    Mit amüsierten, aber dennoch freundlichen Grüßen

    A. Kleinschmidt,
    einer der “herumlungernden” Jugendlichen.

    (und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es dieser Kommentar durch die heldenhafte kritik-Zensur schafft)

  2. Erstellt am 27. August 2007 um 13:00 | Permanent-Link

    @A.: Dass mein Eintrag durchaus negativ aufstoßen kann, weiß ich. Aber du bist wirklich schnell und etwas unfair, was aber nicht wirklich schlimm ist. Zu deiner Kritik: 1.) Einlasspraktik: Das ist natürlich eine Frage der Zwischenmenschlichkeit. Lass dir sagen–ich selbst habe auch Erfahrung als Einlass und Mitorganisator mittelgroßer Veranstaltungen–, dass es in verschiedenen Einrichtungen durchaus möglich ist. Speziell dann, wenn nicht sehr viel los ist. Natürlich hat man als Besucher kein Recht darauf, aber ich möchte als Gast schon als Gast behandelt werden. Ansonsten gehe ich nicht hin. Das sei mir vergönnt. (Velvet und Schauhaus. *räusper*) ‘Gastro-Hilfssheriff’ finde ich lustig. Nein, wie geschrieben, berichte ich ganz subjektiv über Dinge, die mir auffallen. Das sei mir ebenso vergönnt. 2.) Keine Drohgebärden. Ich bin sehr friedlich und lasse mir in der Tat gerade die Haare wachsen. Das ist mein letzter Versuch. Einmal möchte ich langhaarig sein. Sie werden bald nicht mehr ausreichen. Schön, dass es dir aufgefallen ist. Cool bin ich schon gar nicht–das wäre ja noch schöner. Aber nett und aufrichtig, weswegen ich auch gern weiß, mit wem ich spreche. Du nicht? 3.) Sag mal bitte, was du mir ‘Euresgleichen’ meinst! Das klingt sehr befremdlich. Auch finde ich es sehr traurig, dass du das Alter offensichtlich negativ siehst. Das tue ich nicht. Ich bin gern in Gesellschaft älterer oder jüngerer Menschen. Wichtig ist, dass sie mir sympathisch sind. Und das schienen sie im New Orleans zu sein. Ganz allgemein: Ich amüsiere mich sehr selten über Minderheiten, seien es ‘Schwule’, ‘Lesben’, ‘Bis’, ‘Transen’, ‘Heten’, ‘Schwarze’, ‘Weiße’, Frauen, Männer, Leute mit hochgeklappten Kragen oder mit grünen Schuhen. Unsere Gruppe bestand am Samstag–wenn man in Schubladen denken möchte–natürlich auch nur aus Leuten, die irgendeiner Minderheit angehören. 4.) Glaube nicht, dass Kneipen auf uns verzichten wollen, denn wir sind allesamt unwiderstehlich attraktiv, kommunikativ, menschlich, und und und. ;-) Wer uns nicht kennenlernen möchte, dem kann ich aber leider nicht helfen. PS) Horatiorama ist ein Handle (neudeutsch: Nickname oder Username).

  3. Erstellt am 27. August 2007 um 13:44 | Permanent-Link

    Also Deine Rhetorikstunden hast Du scheinbar aufmerksam verfolgt, du gehst durchaus geschickt nach Schema vor.

    Nun, der Reihe nach:

    Dir/Euch stieß auf, dass auch die eine Person zum “gucken” nicht eintrittsfrei eingelassen wurde.

    Nun kommt die Gegenargumentation Marke..”Machen die nur weil drin nix los war” um natürlich dem Frust mit etwas Rufschädigung entgegen zu wirken…

    Dem könnte ich gegenhalten, dass selbst nach vier Uhr das Lokal noch sehr gut besucht war.

    Es heißt im übrigen Eintrittspreis und stellt eine Gebühr zum Betreten dar. Wäre es üblich Gäste zum herumschauen einzulassen, wären die Preise in Lokalen sicher gestaffelt. gucken 1 Euro, bleiben 3 Euro ^_^ oder ähnlich.

    Das meine kurze Personenbeschreibung dich zur Beschreibung deiner Stylingpläne der nahen Zukunft veranlasst, kann ich schlecht nachvollziehen. Ich halte es im behandelten Kontext auch für falsch plaziert.

    Dass Du gern weißt mit wem Du sprichst ist ja okay. Allerdings hast Du vorab vergessen Dich selbst vorzustellen. Wenn Du dich schon zum Journalist auf teilzeit berufen siehst, solltest Du auch bereit sein Dich selbst namentlich zu erkennen zu geben, wenn Du gleiches von anderen verlangst.

    Was ein Nickname ist weiß ich im übrigen um die Erklärung “ps” mal vorzuziehen. Das Wort Handle ist durchaus unüblicher, zumindest in der Welt des Social Bookmarkings oder Bloggens. Damit stiftest Du unter Deinen Lesern, sofern sie nicht wie ich Softwareentwickler oder ähnliches sind, vermutlich mehr Verwirrung als Aufklärung.

    Das Wort “Euresgleichen” kann ich gern erklären. All zu oft erlebe ich die Eroberung von Zielgruppen-Lokalitäten durch neugierige Grüppchen Jugendlicher, bei denen man am Ende meist nur eins beobachtet, dass die im Lokal präsentierte Zielgruppe aufs massivste behelfs gern verwandter Stereotypen aufs Korn genommen wird. Und aller “Gays + Friends”-Willkommens-Meldungen zum trotz, sind dies jene Grüppchen die ich überhaupt nicht gern in solchen Läden sehe.

    Zielgruppen-Diskotheken wie die Garage, sind nunmal unsere letzte so zu sehende Schutzzone, in der wir sein können wie wir wollen und nunmal sind, ohne von Aussenstehenden oder gar “Hasspredigern” (als welche ich Euch in dem Vergleich nicht bezeichne, nur um Mecker-Reaktionen vorzubeugen, dies ist als Beispiel genannt) belangt, beobachtet oder belächelt zu werden.

    Mit dem Alter habe ich keinerlei berührungsängste noch sehe ich es als negativ an. Aber man hätte die Tatsache, dass ihr ohne Zweifel den Altersdurchschnitt im New Orleans nach unten gedrückt habt, günstiger formulieren können. Von daher sollte meine Analogie durchaus nachvollziehbar sein.

    Du schreibst nach eigenen Angaben sehr subjektiv Deine Erlebnisse, davon solltest Du wenn man Dich in journalistischer Betrachtung Ernst nehmen soll, etwas weiter entfernen. Denn Ansonsten kann man von Rezessionen aus Deiner Hand nie auf ein auch nur halbwegs allgemein-gültiges Gesamtbild hoffen.

    Ich kann mir auch wage vorstellen, wie eine Rezession der Garage ausgehen hätte, wenn Ihr Euch für das Bleiben entschieden hättet. (Angelehnt an diesen Artikel) Die subjektive Erlebnisswelt hätte Deinen Fokus und den Fokus einer späteren Betrachtung sicher auf das gelenkt, was für Dich das Aussergewöhnlichere wäre. “Hui die vielen Tucken und Transvestiten und Transgender” und was weiß ich nicht noch alles.

    Dies sehe ich als größtes Problem Zielgruppen-ferner Rezessionisten. Da sie sich auf das ihnen-selbst-Unbekannte viel zu sehr konzentrieren und viel zu wenig darauf, dass sie genau wie anderen Ortes umgeben sind von “Normalen” (im klassischen Klischeehaften Sinne) Menschen, Lehrern, Anwälten, Dozenten, Busfahrern, Polizisten etc.

  4. Erstellt am 27. August 2007 um 14:22 | Permanent-Link

    blog != journalismus, du separatist :)

  5. Erstellt am 27. August 2007 um 18:01 | Permanent-Link

    Wenn du erlaubst, gehe ich nur auf einen Hauptpunkt ein. Alles andere würde wohl zu lange dauern oder wurde bereits besprochen. Den Begriff “Euresgleichen”, den ich bei dir nachgefragt habe, sehe ich auch nach deinen Kommentaren sehr kritisch. Aber vielleicht habe ich ihn oder dich nicht richtig verstanden. Verzeih! Einerseits schreibst du am Ende, dass im Klub “normale” Menschen sind, (Davon gehe ich aus. Wer soll denn auch sonst dort sein?). Andererseits gibt es trotzdem ein “Euresgleichen”, das zielgruppenfern ist und zu dem unsere lustige kleine Gruppe wohl dazugehört. Wer ist denn nun die Zielgruppe – deiner Meinung nach?

    Übrigens will ich hier journalistisch nicht ernst genommen werden, und schon gar nicht möchte ich jemandes Ruf schädigen. Ist ja nachgerade absurd. Die G-Garage ist bestimmt ein toller Klub, und ich finde es sehr gut, dass es nach dem Weggang der Rosalinde und der Blauen Trude in der Leipziger Innenstadt diese queere Disko gibt. Ich schreibe auch gar nicht primär über sie – Wie könnte ich? Ich war nicht drin. -, sondern über mich (das ist das, was ich mit subjektiv und auch mit Faction (weil ich keine Tatsachenbehauptungen aufstellen möchte) meine; das ist auch der Grund, warum ich z. B. mein Jugenderinnerungsgefühl durch die Telefonanlage beschreibe). Wenn du noch Fragen zu meinen Rhetorik-Stunden oder meiner Frisur hast – oder auch sonst -, dann schreib mir doch bitte eine Nachricht, damit wir hier keinen Flame-War austragen! Dann machen wir per Mail weiter oder chatten z. B. einfach mal über GR – falls du dort zur Zielgruppe gehörst. ;-)

  6. Erstellt am 28. August 2007 um 09:41 | Permanent-Link

    @ Marcel, Separatist ist glaube ich noch ein ganzes Stück etwas anderes.

    Bloggen != Journalismus… okay, dann aber schnell raus mit der bezeichnung “OnlineJournal” aus der “Über uns” Seite. :-)

    und.. das Bild-Blog z.B. hat für mich durchaus Journalistischen Charackter.

    Eine Seite die sich quasi mit Rezessionen über das Leipziger Veranstaltungsangebot beschäftigt, sollte auch gewisse Journalistische Ansprüche wahren.

    Sonst könnt Ihr Euch durchaus auch, “belangloses Meckerblog über alles was uns nicht gefällt oder wir ganz super finden” auf die Fahne schreiben. Aber laut Seiten beschreibung steht da nur was von persönlich gefärbt.

    @H [...]:
    Flamewar ist für mich als Online-Gamer der früher mal Fanforen wie Rocards.de intensiver mitgelesen hat etwas völlig anderes.

    Da hat dieses Zurückgerenne und (bildlich gesprochen) Mahnfinger gewinke am Garageneingang Marke “Du Du , über dich blog ich weil du uns nich reinlässt Ätsch” für mich mehr von Flame-Ansatz, als alles hier bisher geschriebene.

    Ein Profil bei Gayromeo namens Alpha habe ich zwar, aber das ist seit 14.Juni als mein Lebensgefährte von mir ging deaktiviert. Im übrigen habe ich kein gesteigertes Interesse an Deiner Frisur. Zu Rhetorik auch nicht.

    […] Editiert mit dem Hinweis auf bitte einzuhaltende Nettiquette in den Kommentaren dieses Blogs. Es besteht immer die Möglichkeit eines persönlichen Kontakts. Gebt dazu bitte existierende E-Mailadressen ein. Anonyme Kommentare, die hier reale Namen von unter Nicknames schreibenden Autoren oder von anderen Kommentatoren posten, haben mit fairer und sachbezogener Diskussion und Meinungsäusserung in meinen Augen nichts mehr viel zu tun. Ich bitte darum, so etwas zu unterlassen. Mit Bitte um Verständnis. Vielen Dank. Guido

  7. Erstellt am 28. August 2007 um 10:43 | Permanent-Link

    Wow, wie schnell das hier hochkocht.

    “Mal eben gucken gehen” ist in nicht wenigen Locations möglich wenn man in einer großen Gruppe kommt. Daß dies aber nur ein “Service” und keine Selbstverständlichkeit ist sollte aber auch klar sein.
    An eurer Stelle hätte ich die drei Euro zusammengelegt um einen “zum Gucken” reinzuschicken.

    Und eine übersteuerte Paranoia/aggressive Türpolitik gestehe ich Gay-Clubs auch zu, ist ja schließlich kein Zoo für die anderen zum gucken sondern ein abgeschlossener Rückzugsort für Leute die es sonst schwer genug haben. Das sollte man allerdings auch anders vermitteln können und vor allem muss man dann nicht noch persönlich werden und Leute über ihr Äußeres runterputzen.

  8. Erstellt am 28. August 2007 um 16:03 | Permanent-Link

    @A.: Ignorance is bliss. Und Unterstellungen langweilen.

  9. Erstellt am 28. August 2007 um 16:23 | Permanent-Link

    Was hab ich Ignoriert?

    Und was Unterstellt?

    Deine Argumentationsart lässt nach.

  10. der I
    Erstellt am 29. August 2007 um 01:32 | Permanent-Link

    Nun habt euch endlich alle mal wieder lieb! Ist echt ne leidige Diskussion mittlerweile, die nirgendwo hinführt. Versteh ehrlich gesagt gar nicht wie man sich über sowas belangloses so aufregen kann…

  11. Erstellt am 29. August 2007 um 09:37 | Permanent-Link

    Wie man sich drüber aufregen kann? Sehr einfach
    Ich mag keine Lach- und Lästergesellschaften in Szeneläden, selbst wenn sie ihren Quoten-Schwulen mitbringen
    Dass die Leute nicht zum “gucken” einfach so eingelassen werden, finde ich richtig und spricht für mich für das Lokal. Weil mir lieber ist die Verzichten auf 5 Gäste, als dass ich dann irgendwelche zu angeheiterten Leute am Rand stehn sehe, die über sich über den vielleicht etwas femininer getrickten Gast das Maul zerreißen.
    […] obigen Beitrag als Referenz nehmend, hätte man danach wohl so etwas gelesen wie “Wenn man sich mal wieder ausgesprochen männlich fühlen will” … (Jaja Unterstellungen langweilen Herrn […], kommt ja nicht aus den Fingern gezogen .. s.o. “Das richtige wenn man sich ausgesprochen jung fühlen möchte”).
    Ich finde die Türpolitik richtig, denn es ist eine Diskothek die bisher eine bestimmte Zielgruppe ansprechen wollte. Und keine Franky Horror Picture Show die zum amüsement von Nachtschwärmern gedacht ist, die sich mal eben denken einen Zitat “queeny place” aufzusuchen. Eine Formulierung die ich übrigens höchst übel nehme, da sie Homosexuelle wiedermal rigoros zu (verzeihung) “Schwuchteln” herabsetzt.
    Im übrigen ist es […] Reaktion vor Ort gewesen, die mich ja quasi zu Reaktion gefordert hat. Statt die Türpolitik zu akzeptieren, noch angerannt zu kommen mit “Ich möchte bitte Ihren Namen erfahren, weil ich darüber bloggen werde, dass wir hier nicht umsonst reingelassen werden”. Solche selbst ernannten Helden schaden Szenelokalen viel zu sehr, in Zeiten in denen es schon so schwer genug ist die Lokale voll zu bekommen, da sich viel Dating etc. auf Onlineportale verlagert hat. Dass die dann quasi noch “angedroht” bekommen, heruntergebuttert zu werden, ist für mich Grund genug solche Artikel nicht unkommentiert zu lassen.

    […] Editiert mit dem Hinweis auf bitte einzuhaltende Nettiquette in den Kommentaren dieses Blogs. Es besteht immer die Möglichkeit eines persönlichen Kontakts. Gebt dazu bitte existierende E-Mailadressen ein. Anonyme Kommentare, die hier reale Namen von unter Nicknames schreibenden Autoren oder von anderen Kommentatoren posten, haben mit fairer und sachbezogener Diskussion und Meinungsäusserung in meinen Augen nicht mehr viel zu tun. Mit Bitte um Verständnis. Vielen Dank. Guido

  12. Erstellt am 29. August 2007 um 17:17 | Permanent-Link

    Sehr witzig.

    “Horatiorama” fragt den Türsteher nach dem Namen versteckt sich aber hinter seinem Nickname. Er hätte ihn doch nicht etwa veröffentlichen wollen? (Oh sorry, wieder eine Unterstellung… mein Fehler)

    Herr However darf sich hinter einem Anonymen Nick verstecken und schmutzige Wäsche waschen, aber anonyme Kommentare haben nichts mit einer fairen sachbezogenen Disskussion zu tun?

    Feine Stellungnahme

    MfG
    André Kleinschmidt

    p.s. ich habe auch eine Email-Adresse angegeben die existiert, wenn auch das eher eine Spamsammel-Adresse ist, da Blogs und Dergleichen zu gern von Adresssammel-Bots heimgesucht werden.

    zufrieden, oder braucht Ihr die Postadresse, für Eintragung in Werbeverzeichnisse zum versenden von Meckerpost und Briefbömbchen *g*?

  13. der I
    Erstellt am 29. August 2007 um 19:57 | Permanent-Link

    Wäre das hier ein Forum würde ich dafür plädieren den Thread zu schließen! Möge dieser 13. Kommentar der letzte sein und das recht zwecklose Theater beenden!

  14. Erstellt am 30. August 2007 um 09:09 | Permanent-Link

    Warum, Kritik unerwünscht? Dann deaktiviert doch die Kommentarfunktion generell, wenn das hier so gedacht ist, dass sich die Autoren austoben können ohne dass je eine Gegenstimme ertönen möge.

  15. Erstellt am 30. August 2007 um 11:46 | Permanent-Link

    du solltest vielleicht lernen, dass nicht jeder, der hier kommentiert, auch von heldenstadt.de kommt, und auch nicht ungedingt die meinung dessen vertreten. wie du zb :)

  16. der I
    Erstellt am 30. August 2007 um 16:01 | Permanent-Link

    Egal was man schreibt: der amüsierte Beobachter findet einen Grund sich drüber aufzuregen und “Kritik” anzubringen! Selbst wenn man versucht zu beschwichtigen und zu vermitteln. Ganz toll, Herr Troll!

  17. Erstellt am 30. August 2007 um 17:01 | Permanent-Link

    Vielleicht weil ich nicht ein relativierendes Neubewerten der gemachten Aussagen von Horatiodrama gelesen habe.

    Grade weil er ja selbst irgendwie zur Schwulen Community zu gehören scheint (leite ich mal von dem Pride-Banner im Gelblog ab) umso schlimmer in meinen Augen, dass er der Szene noch mit klischee-Formulierungen in den Rücken fällt, wo andere seit Jahren versuchen Vorurteile abzubauen.

    Mir erweckt das Kommentaraufkommen hier eher den Eindruck als sei man überhaupt nicht an Disskussionen, bzw. anderen Meinungen interessiert.

    Horatiodrama ist die Türpolitik auf den Magen geschlagen und er wettert (auf imho unangemessene Art) über das Lokal herum, verteilt quasi noch nen Seitenhieb an das New Orleans wo sie letztendlich unterkamen indem er sich über das Durchschnittsalter der Gäste auslässt.

    Das soll jetzt der geneigte Leser alles ganz toll finden, ihn als Held feiern und alles so stehn lassen? Das seh ich nicht ein trollig hin oder her.

    Aber gut, dann belassen wir es dabei. Geht mir doch auch grade etwas zu sehr auf den Senkel, hier meine Kommentare auseinander nehmen zu lassen, während andere in meinen Augen zu unrecht, quasi noch als Helden gefeiert werden.

    In dem Sinne viel Spaß in diesem Theater, Vorhang zu.

  18. Erstellt am 1. September 2007 um 20:39 | Permanent-Link

    @Amüsierten: Google mal nach schwulenfeindlichen Aussagen in Horatioramas Blog. Falls Du keine findest (und da verwette ich meinen “Peter Scholl-Latour”-Biografie drauf dass dem so sein wird), dehne die Suche auf alle LE-Blogs aus. Wenn Du welche finden solltest, darfst Du gern wiederkommen.

  19. Erstellt am 1. September 2007 um 20:40 | Permanent-Link

    Mist, zu schnell geklickt. Letzte Anmerkung: Dann wirst Du vielleicht feststellen, dass Deine Bloggerphobie völlig deplaziert ist.

  20. Erstellt am 2. September 2007 um 13:27 | Permanent-Link

    also wenn du deine latour bio loswerden willst, ich nehm sie gerne :D

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