Frankfurt auf der Heldenstadt? Ja, gezwungenermaßen. Denn in Frankfurt/Main gibt es seit November einen neuen Wirtschaftsdezernenten. Boris Rhein heißt der. Dieser hat neben seiner Aufgabe keine weiteren Verpflichtungen, wie etwa seine Vorgänger. Entsprechend viel Zeit hat er und entsprechend viel wird von Rhein erwartet. Unter anderem will er nun der Kreativ-Branche mehr Beachtung schenken. Und sich schamlos am Erfolg anderer Städte bedienen. Richtig, die GC steht mal wieder zur Debatte. Der Frankfurter Rundschau sagte er:
Ich denke, die kreative Wirtschaft, also Werbeagenturen, Spiele-Erfinder und elektronische Filmbearbeitung, hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Wir haben das Filmemacher-Festival Edit. Ich möchte auch die Spiele-Messe Games Convention nach Frankfurt holen.
Auf die Frage, wie er Leipzig die Messe abluchsen wolle, sagte er, die Stadt Frankfurt solle als Hauptgesellschafterin der Messe Frankfurt GmbH die Sache regeln. “Da hat die Stadt als Hauptgesellschafterin großen Einfluss”, so Rhein.
Nochmal: Die Games Convention steht nicht zur Debatte, wie die Leipziger Messe GmbH bereits vor der GC deutlich zum Ausdruck brachte. Zumal der Name Games Convention den Leipzigern gehört. Aufpassen sollte die hießige Messegesellschaft trotzdem. Auf Nachahmer beispielsweise. Im April findet etwa in München die Munich Gaming, eine viertägige Veranstltung rund um das Thema Computerspiele, Edu- und Entertainment statt. Mit Kongress und Publikumsveranstaltung. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor…

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