Leipzig und der Sound seiner Bars, Cafés und Kneipen

Wer eine Kneipe eröffnet, legt viel Wert auf Innengestaltung und Karte. Diese bleiben dann, bis auf kleine Abnutzungserscheinungen, meist über Jahre unverändert.
Das Personal und die Auswahl der Musikbeschallung dagegen verselbstständigen sich manchmal mit der Zeit. Erst recht, wenn Cheffe mal länger nicht im Laden weilt. Und so kommt es vielleicht zu folgendem Szenario: Da sitzt der Aushilfskellner gemütlich am Tresen, raucht eine Zigarette bis zum bitteren Ende, während ein halbes Dutzend Tischbesatzungen leicht angesäuert auf ihre Bestellung warten. Der Koch schiebt derweil in aller Ruhe seine CD in den Player und dreht das Volume so laut, dass er, und das versteht sich ja von selbst, in der Küche auch noch etwas von seiner Lieblingsscheibe hören kann.

Die Musikauswahl in Bars, Cafés und Kneipen ist erstaunlicherweise meist repräsentativer für Personal und Gäste als die Aufstellung der Sitzgruppen oder die Getränkeauswahl.
Im folgenden nur so zum Spass ein kleines Gedächtnisprotokoll der Beschallung der letzten Wochen entlang der Karl Liebknecht-Strasse, ohne Wertung und Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Orange: Nachgesungene 80er in einem Megamix
  • Volkshaus: Diana Ross & The Supremes
  • Killy Willy: Iggy Pop
  • Shadys: Beirut
  • McCormacks: Johnny Cash
  • Weisses Rössl: der “Good Morning Vietnam”-Soundtrack
  • Puschkin: Morrissey
  • Chillum: The Knife
  • Hotel Seeblick: Modest Mouse
  • Südbrause: Depeche Mode
  • Connstanze: Amy Winehouse
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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 20. Dezember 2007 um 10:50 | Permanent-Link

    wenn ich die musike hier so lese weiß ich warum ich die karli aus ausgehziel eher ablehne. amy winehouse. gott sei dank war ich lange nicht mehr in der constanze

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