Die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” und die Unternehmensberatung Roland Berger haben die Kreativität in zehn deutschen Großstädten verglichen – und Leipzig ist leider auf dem letzten Platz gelandet. :( Ein dritter Platz im “Talenteindex” konnte die hinteren Platzierungen im “Technologieindex” und “Toleranzindex” leider nicht ausgleichen. Leipziger, Ihr habt aber die Chance Euch zu wehren: Auf der Multimedia-Seite zum Ranking könnt Ihr Material uploaden, das beweist, dass Leipzig doch auf die vorderen Plätze gehört. Außerdem kann abgestimmt werden und Leipzig im User-Ranking so auf die oberen Plätze gevotet werden: FAS Ranking.
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Nun ja wenn ich lese das das Ranking von “Roland Berger Strategy Consultants” gemacht wurde ist mir das auch klar. Diese Leute haben sicher ganz eigene Vorstellungen von der “kreativen Klasse”. Das nun gerade München den ersten Platz zugewiesen bekommen hat sagt eigentlich alles.
Sollen solche Studien nicht vor allem die herausgebende Agentur promoten? Je mehr man sich darüber aufregt, um so mehr wirbt man für Roland Berger.
München und Leipzig an die beiden Pole zu setzen ist fast schon zu perfekt, um nicht gewollt zu sein. Beide Städte rufen Vorurteile hervor und garantieren eine emotionale Debatte. Die “Jammer-Ossis” gegen “die Schicki-Micky-Münchner”.
Ich als Ex-Leipziger und Jetzt-Münchner liebe beide Städte und halte all diese Vorurteile für Blödsinn. Dennoch bewahrheiten sie sich im Sinne von “sehen, was man sehen will” natürlich für jeden, der gerne an sie glaubt.
Aber was der Leiter des Projekts im Interview über Leipzig sagt, ist auch austauschbares Berater-Gelaber. Man könnte in dem Interview Leipzig durch Dresden austauschen, es würde niemand merken. Mich würde mal interessieren, was diese Rankings eigentlich sollen.