Sie ist zu Ende, die Leipziger Buchmesse 2008. Obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass es voller war als beim letzten Mal, wurde die Besucherzahl des Vorjahres doch übertroffen: 129.000 Menschen kamen zur Messe. Die Aussteller ziehen eine positive Bilanz. Fast alle sind zufrieden. Besonders zufrieden ist natürlich der glorreiche Gewinner des Preises der Buchmesse. Über ihn war in den letzten Tagen viel zu lesen und zu hören. Aber weil die Freude so schön ist, hier noch einmal der Jubelmoment.

Clemens Meyer, Träger des Preises der Leipziger Buchmesse 2008 (Belletristik). Foto: Leipziger Messe GmbH.
Interessant war in diesem Jahr auch wieder der Lesemarathon für die Autoren und für die Leser und Zuhörer. Scheinbar rücken die Veranstaltungsorte immer weiter auseinander, so dass ganz Leipzig stärker von den Veranstaltungen profitiert, einige aber auch darunter leiden müssen. Ich kann mich an Messen erinnern, bei denen man von einer überfüllten schnell noch zu einer anderen Veranstaltung huschen konnte, da diese direkt um die Ecke stattfand. Von der Baumwollspinnerei oder von der Zschocherschen Straße kommt man jetzt allerdings nicht so schnell mehr ins Musikviertel oder auf die Karli. Einige Veranstalter werden sich in Zukunft sicher genauer über Parallelveranstaltungen informieren müssen, um ihre Autoren nicht vor leeren Rängen lesen zu lassen.
Wir werden sehen, wie das alles weitergeht…


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Komisch, ich fands auch definitiv leerer als im letzten Jahr… War eine ganz neue Erfahrung, man konnte mal wirklich zielgerichtet zu einem bestimmten Stand in einer anderen Halle gehen ohne das es eine halbe Stunde gedauert hätte.