Mit “Der Sachsensumpf war nur ein Tümpel”, liefert die Berliner Taz heute einen kleinen Nachdreh der bundesweiten Berichterstattung über den Korruptionsskandal, der damals von Politikern und Journaille immer schön gewässert wurde. Tatsächlich sind ein Jahr nach den grossen Schlagzeilen auch die lautesten Stimmen eher leise geworden.
“Der Frankfurter Publizist Jürgen Roth beharrt indes darauf, dass hier eine Menge unter den Tisch gekehrt wurde und Journalisten kuschten. Dennoch hat er einen Strafbefehl von 60 Tagessätzen wegen übler Nachrede akzeptiert, wohl um weiteren Anzeigen zu entgehen. Denn das System hat zurückgeschlagen. Derzeit laufen wegen angeblich falscher Tatsachenbehauptungen noch Ermittlungen gegen drei Spiegel-Journalisten.”
Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.





