Diese Woche hat es das erste Mal geschneit in Leipzig. Es war nicht viel, und liegengeblieben ist es auch nicht. Also war es ganz und gar nicht so spektakulär, wie es die sich diese Woche selbst beweihräuchernden Fernsehwetterfrösche angekündigt hatten. Dementsprechend hatte das Wetter auch keinen Einfluss auf die Blogtätigkeiten der Leipziger. Das Leipziger Blogbarometer steht auch diese Woche wieder auf 139.
Thomas ist Trekkie. Deswegen verlinkt er auf Stand- und Bewegtbilder aus dem nahenden Star-Trek-Abenteuer. Ja, auch ehemalige Star-Trek-Freunde bekommen bei den Bildern vorfreudige Gänsehaut.
Unter dem Titel “Schleppen mit dem Sachsenticket“, schreibt besteckfachinlaufrichtung einen Bericht aus dem Leben eines Sachsenticketpendlers, der ständig zwischen Leipzig und Dresden unterwegs ist. Hoffentlich kommt das Arbeitsamt nicht auf die Idee, Leute zum Pendeln und Mitnehmen zu verdonnern. Dann sind die Züge im Osten nämlich ruck-zuck voller Mitnehmer.
Daniel meint es mit den Fertigpizzen wirklich ernst und eröffnet just zu diesem Zweck ein neues Blog. Die Agentur hinter der Geschichte und auch Dr. Ö. werden sich freuen. Wir werden sehen, ob sich die Tester am knochenharten Rand die Zähne ausbeißen… (Gut Holz, wünsche ich!)
Sebastian kommentiert den Kommentar des Booker-Preisträgers Aravind Adiga, der nun doch nicht auf seiner Lesereise nach Deutschland kommt.
Auch das Basteiblog ist wieder aktiv. Josi zeichnet einen halbwegs weihnachtlichen Cartoon. Und dann wird auch noch ganz groß zur Abschlusssause eines Kurzfilmwettbewerbs mit Herrn Graebel eingeladen. Eine Warnung sei mir erlaubt: Auch Carl von Eiffels neues Musikvideo soll dort öffentlich abgespielt werden.
Uwe hat sich ein Überwachungskamerafilmchen aus dem Solarium besorgt und teilt es mit uns (Prädikat: sehenswert und lehrreich). Darüber hinaus sammelt er auch skurrile Spartipps.
Torsten hat einmal mehr mit der Polizei zu tun. Er hilft den grünen Männern (Tragen die neuerdings überhaupt immer diese unförmigen Overalls? (Die sehen ja aus wie Mechatroniker aus der Forstabteilung.)) bei der Suche nach Unfallflüchtlingen und bittet um Mithilfe. Wer etwas gesehen hat: Ran ans Telefon!
Trotzendorff interviewt indes eine Microsoft-Hure.
Majestic beschäftigt sich mit dem Fall des geriatrischen Lidl-Erpressers, Altersarmut und -kriminalität.
Marcel regt sich schon wieder oder immer noch über die auf, die sich über Computerspiele und deren negativen Einflüsse auf Sozialisierungprozesse aufregen.
Ach, und dann gibt es da noch die Geschichte um den Lindenauer Hafen, über die ml schreibt. Das wird m. E. sicher noch einmal interessanter werden, wenn dort die ersten öffentlichen Gelder wider Erwarten versickern. Jetzt aber bei ml erst einmal Bilder von heute.






3 Kommentare
Ich bedanke mich für den Backlink und bleibe am Thema :)
Hach, es wird mir eine Freude sein, Dir beweisen zu dürfen, dass <em>diese</em> Pizzen eben keinen knochenharten Rand haben. Das sind Frischteigpizzen, die nicht vorgebacken sind. Scheint, als hätte ich Dich einladen müssen. Vielleicht tu ich das auch noch. :-)
@Daniel: Ja, das mit dem Rand fiel mir wegen des Bildes ein. In der Tat zweifel ich eher am Wohlgeschmack der Pizzen. Fertigpizzen sind für mich allgemein eher ein Symbol (für ungesunde Ernährung, Convenient-Unkultur, Öko-Schweinerei, gleichgeschaltetem Geschmack, Auflösung von Tradition, Geringschätzung der Nahrung). Das muss auf Dr. Ös Scheiben nicht alles zutreffen. Dass du eine Party machst, ist eine gute Idee. Das ist sozial und streicht den einigermaßen singulären Charakter der Fertigpizzaverfutterung heraus.
In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken! Vielleicht probiere ich die in der Tat mal und schreib dir eine Rezension in den Kommentar. ;-)
Ein Trackback
[...] ich bedingungslos hinter dem Produkt stehen muss. Allerdings widerspreche ich Horatiorama, wenn er sagt, die Pizzen hätten einen steinharten Rand. Haben sie eben nicht! “Die Ofenfrische” ist [...]