Hypezig? Es reicht!

Der Spiegel Online-Artikel “Party-Logbuch Leipzig. Wie Berlin, nur besser” hat das Fass anscheinend zum Überlaufen gebracht. Nicht, dass was passiert wäre, nö, der Uni-Riese wackelt nicht stärker als sonst, auch wirft niemand vor Wut Bänke in die Elster oder mit Lipz-Deckeln auf Spatzen. Doch schon der erste Kommentar unter jenem SpOn-Artikel (“boorrrrr….ich kanns nich mehr lesen”) gibt die Tonart an, in der ab sofort die kleinen Löwen brüllen:

Schluß ist. Ende Gelände.
Die Generation Hypezig wehrt sich.

Auch wenn kein Berliner danach kräht und in München ein Sack Brezeln umfällt.
Gegen den Trend. Es hat sich ausgehypt. Nerv!
Und wo ertönen die Stimmen heutzutage am lautesten?
Richtig. Im Internet!

“Hypezig – Bleibt einfach in Berlin!” heisst ein neues Tumblr-Blog, welches fortan alle Zeitungsartikel sammeln möchte, die aus Leipzig die neue Hipster-Hauptstadt machen wollen. Ins Leben gerufen hat es Modeblogger André Herrmann, der selbst kein Freund von Leipzig-Hymnen ist.
“Man kann der Stadt nur wünschen, dass sie nicht in zwanzig Jahren von Investoren verhunzt und dank viel zu hoher Mieten total langweilig sein wird. Denn gerade solche Leute sprechen viel zu gern in Superlativen. Und die wiederum ziehen die falschen Leute an.”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ausser vielleicht: Helft bitte beim Artikelsammeln.

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