Lichterkette um den Ring. MOTTT.FM gibt auf. Start-Up-Glamour-Pustekuchen! Wie ein Kinderbuch in den 50ern Leipzigs Zukunft sah.


“alte Speicher am Lindenauer Hafen Multicopter” von M00nMan86 (YouTube).

“Rektor-Posten wird neu ausgeschrieben” (MDR).
Zwei von zwei aufgestellten Kandidaten haben abgesagt, nun muss der Posten für das Rektorat der Leipziger Uni neu ausgeschrieben werden. Die Schuld für das Durcheinander wird beim Hochschulrat gesucht, der die Startnummer 3 gar nicht erst vergeben hatte. Dabei wäre die amtierende Rektorin gerne weiterhin Rektorin geblieben.

“Mit obskuren Klängen direkt ins Herz” (taz).
“Kopfstarke elektronische Musik”. taz-Kulturredakteur Julian Weber portraitiert den Leipziger Musiker und DJ Lorenz Lindner aka Mix Up aka Molto. “Lindners Musik holt die Tänzer nie sofort ab, er zieht sie langsam in seinen Soundscape, erschafft eine feierliche Stimmung.”

“Routen für Demos am 11. Januar 2016 / Verkehrshinweise” (Stadtverwaltung).
Mit einer Lichterkette um den Ring und vielen anderen Veranstaltungen soll am heutigen Montag gegen den Le/Pegida-Auflauf in der Innenstadt protestiert werden.
“Wir haben es selbst in der Hand – keine Gewalt – kein Hass – einen klaren Standpunkt beziehen. Dafür stehen wir”, schreibt das Team von NoLegida bei Facebook.
Eine Übersicht findet Ihr auf dieser Karte bei Google Maps.
Wer höchstwahrscheinlich nicht kommen wird: Die Leipziger CDU rund um die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla.

Aus den Leipziger Blogs.

“EMZ Traumjobs: Die triste Wirklichkeit hinterm Start-Up Glamour” (Ende Mitte Zwanzig).
“Ich habe in einem Start-Up gearbeitet und ich fand es mega Scheiße”, schreibt Marla, und plaudert ein wenig aus dem Startup-Nähkästchen. Neben schlechter Bezahlung und fehlender Arbeitnehmervertretung bestünde “…die vielgepriesene ‘kreative’ und ‘flexible’ Arbeitsweise vieler Start-Ups (…) darin, möglichst viele Mitarbeiter in ein Büro zu packen und die gearbeiteten Stunden nicht zu erfassen.”

“Weihnachts-Nachlese, 2015” (Wortblende).
Harald hat ein Taschenbuch aus seiner Kindheit wiederentdeckt, die “Messeabenteuer 1999”. Nun vergleicht er die 50er-Jahre-Science-Fiction von damals mit dem heutigen Ist-Zustand. Und siehe da, zwar verkehrt in Leipzig eine U-Bahn mit dem Namen “Metro”, aber “zum Telefonieren außer Haus werden überall Telefonzellen benutzt”.

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