Immer mehr Hintergründe zu den Ausschreitungen. The big L for Leipzig. Eine Nacht im IfZ.

“‘Sie leisteten relativ wenig Widerstand'” (Kreuzer).
Die Kreuzer-Redaktion rekonstruiert die Ereignisse vom Montagabend in Connewitz, inklusive einiger mittlerweile bei YouTube aufgetauchter Handy-Wackelvideos. “Bereits anhand der Autokennzeichen (…) wird ersichtlich, dass die Angreifer zum Großteil aus ganz Sachsen und von noch weiter her kamen. Berichtet werden Kennzeichen aus Pirna, Dresden, Gera und sogar Wien.”

“Kooperieren Polizisten in Sachsen mit Rechten?” (Welt).
Im Vorfeld der Leipziger Demos sind anscheinend interne Polizeidokumente bei Rechtsextremen gelandet und anschliessend auf Twitter gepostet worden. Jetzt ermittelt das LKA wegen Geheimnisverrats. Die Landes-SPD, Grüne, Linke und sogar die CDU zeigen sich empört. (Hört dazu auch: “‘Das rechte Auge ist nicht blind'”, Mephisto).

“Roh und Contra” (Süddeutsche Zeitung).
Auch wenn dieser Artikel leider hinter einer Paywall liegt, ist er vermutlich ähnlich lesenswert wie viele Texte, die Cornelius Pollmer bisher bei der Süddeutschen abgeliefert hat.

“Die sächsische Polizei im Twitter-Dialog mit dem Bürger” (Prinzessinnenreporter).
“Unterlassen Sie die Verbreitung der so nicht getätigten Äusserungen…!”
Sehr hübsch.

Und jetzt zu etwas ganz anderem.


“Wir sind Leipziger” von Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH (YouTube).

“‘Wir sind Leipziger’ – und wollen jährlich Millionen sparen” (Sputnika).
Stadtwerke, KWL, LVB und deren Tochterunternehmen haben sich einen neuen, einheitlichen Markenauftritt gegönnt. We call it: “The big L” (mit der Domain like a Boss).

“Mit 73 Jahren – Seniorin macht sich die digitale Welt zum Hobby – dafür gab’s den ‘Goldenen Internetpreis'” (LVZ).
Eine 73-Jährige Leipziger Internetbegeisterte Wikipedia-Autorin, deren 80jähriger Mann genauso wenig mit dem Internet anfangen kann, wie ihre Freundin aus Übersee. Was sie nicht versteht, lernt sie in YouTube-Tutorials.

“Wir waren im Institut für Zukunft feiern — Leipzigs erster Technoclub mit Darkroom” (Thump/Vice).
Die Überschrift führt etwas in die Irre, denn der Text dreht sich gar nicht um den Darkroom. Stattdessen lesen wir ein wohlwollendes Portrait, das allerdings mit einem Tiefschlag in Sachen Mode beginnt: “Jogging Hose, Fanny Pack, Hoody und dazu Sneaker — umschreibt den alternativen Streetstyle in Leipzig. Mir wurde einmal von einer Berlinerin erklärt, das wäre typisch für Friedrichshain vor 10 Jahren.”

+++ Beat and Rhythm! +++ Be-Beat and Rhythm! +++

“interview // DGP 2015” (Analogsoul-Blog).
“Grosser Preis”-Mitorganisator Torsten Reitler verrät ein bisschen, was am Freitag im Werk 2 passieren wird. Haben wir schon erwähnt, wie sehr wir uns freuen?

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