Leipzig holt sich Trinkwassernetz zurück. Was tatsächlich in den Hallenbädern abgeht. Videothekensterben.

“Teures Trinkwassernetz” (Mephisto).
41 Millionen Euro kostet Leipzig der Ausstieg aus einem Cross-Border-Leasing-Vertrag, der 2003 u.a. von Managern eingefädelt wurde, die längst wegen ganz anderer Geschäfte hinter Gitter durften.

“Von Leipzigs ‘Elite’ lernen, heißt fremdschämen lernen—Wir waren im L1 feiern” (Thump/Vice).
Nicht, dass Innenstadtclubs zu unseren bevorzugten Locations zählen würden. Aber Texte darüber, wie Scheisse die Leute dort und wie geil hingegen der Autor ist, wirken tatsächlich auch nur so semi-cool.

“Hemmungslose Panikmache” (Kreuzer).
Was tatsächlich in Leipzigs Schwimmbädern abgeht, das könnte LVZ-Polizeireport- und Bildzeitungsleser verwirren. Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal hat während der letzten Ratssitzung für etwas Aufklärung gesorgt.

“Internet Killed the Video Store “ (Kreuzer).
Worum Netflix-Junkies nicht trauern: das Ende der Leipziger Filmgalerie Alpha60 und jetzt auch den Abgang der Arthouse-Videothek Memento.

“Der Preis ist wieder heiß” (Basteiblog).
“Es hat funktioniert! Die Leute haben es verstanden!” Leipzig hat die Bands des Jahres 2015 gefeiert. Initiator Torsten gewährt ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der Traditionsveranstaltung.

Weiter in den Leipziger Blogs:


“Nhi Le – ‘Etwas Alltägliches'” von Hessischer Rundfunk (YouTube).

“Sonntagsworte: ‘Lasst uns offen über Sexismus auf der Straße reden’ + neues Slamtext-Video” (Narcoticarts).
“Ich hab’ gehört, dass man nach einem Kompliment keine Tränen in den Augen hat”, sagt Nhi in ihrem Slam-Text über Alltags(!)sexismus.

“Ohrenbetäubende Stille [fem.]” (Notestoherself).
Lina schreibt: “Ich habe Angst vor den Männern, die mir auf dem Straßenfest, auf der Rolltreppe oder in der U-Bahn an die Beine und den Hintern packen und mir mit feuchter Aussprache ins Gesicht sagen, ich solle mich nicht so haben, (…). Ich habe keine Angst vor Menschen, die ihr Hab und Gut zurückgelassen, Familienmitglieder verloren und in Lebensgefahr dieses Land betreten haben (…).”

“Öde an die Feinde” (Jens Kassner).
Der Anblick der kürzlich neu aufgestellten Beethoven-Plastik vor dem Museum der bildenden Künste scheint Teile der älteren Generation völlig fertig zu machen.

Und zum Schluß:

“Ein Haufen Liebe – Der Dokumentarfilm” (Visionbakery).
Das Crowdfunding für eine Doku der Leipziger Filmemacherin Alina Cyranek. Unter dem Titel “Ein Haufen Liebe” soll “ein lebendiges Portrait von vier hochbetagten Frauen” entstehen, “die immer wieder zeigen, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu lernen und sich neuen Herausforderungen zu stellen”.

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