Frühlingsgefühle für die Ohren: entdecke den “Sound Of Leipzig” im März 2015!

Es wird Frühling in der Stadt – langsam, aber sicher! Das feiern wir mit 25 brandneuen Tracks im “Sound Of Leipzig”. Nur in der Spotify-Playlist von heldenstadt.de treffen die angesagtesten Bands Leipzigs auf die besten Acts, die dieser Tage hier gastieren. Wer Ohren hat, der höre!

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Es tut sich gerade eine Menge in Leipzigs Musikszene, und das hört ihr auch in der März-Edition unserer Playlist. Aus L.E. am Start: Baru (haben gerade ihre erste eigene Tour hinter sich und begeistern sogar MTV mit ihrer neuen Single “Salt in Hot Summer”), Karl die Große (den Jazzpop der Band gibt’s am 9.3. live im Plan B), Lazygrass (schnörkelloser Rock, am 14. März in der Kulturlounge), Two Wooden Stones (Sänger Shélhôm ist beim “Music with Friends Folk Festival” am 20. März in Lindenau dabei, genau wie …), Max von Wegen, Susann Großmann (Songs-Slam-Abräumerin, am 20. März live in der Rumpelkammer), Pentatones (TattookünstlerElektropop, neues Album out now, Konzert am 28. März im Täubchenthal), Stilbruch (Straßenmusik-Legenden, spielen am 28. März ein Benefizkonzert im Reudnitzer Blueskeller in Reudnitz, haben eben erfolgreich eine Album-Crowdfunding-Kampagne absolviert).

Baru – Salt in Hot Summer (Youtube)

Sie alle treffen auf Top-Acts, die im März Leipzig beehren – mit dabei sind u.a. Bilderbuch, Kraftklub, Lamuzguele, Ariel Pink, Mark Forster, Bratsch, Feine Sahne Fischfilet, Danko Jones, Laing, Kafka Tamura, Kayef, Bernd Begemann, Selah Sue und einige mehr.
Hier könnt Ihr die heldenstadt-Playlist hören und abonnieren (Anmeldung erforderlich). Also: Play drücken, laut machen – und der Frühling kann kommen!

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Reden über Rassismus. UK goes Hypezig. Mehr Einwohner als für möglich gehalten.

“Top 10 alternative city breaks in Europe”, Guardian.com.
Hypezig, ik hör dir trapsen! Die Überschrift verrät es ja schon: der britische Guardian empfiehlt seinen Lesern ein paar Orte in Europa, die der gemeine Tourist aus dem Königreich vielleicht erstmal nicht auf dem Zettel hat. Leipzig schafft es in die Liste, gilt es doch als “refuge for disenchanted Berliners”.

“Leipzig wächst turbo-schnell”, LVZ.
“Einwohner-Entwicklung übertrifft selbst optimistischste Prognosen”, Leipzig.de.
Die unerwartet zahlreichen Zuzüge (alles “disenchanted Berliners”, oder wie?) überraschen sogar die Stadtplaner. Zum Jahresende 2014 lebten 551.871 Menschen in Leipzig.

“Rassismus in Leipzig – Meine persönlichen Top5″, Samael Falkner.
“Lassen Sie uns über Rassismus reden. Danach können wir in Plagwitz und Connewitz die Hipsterkultur ausbauen und uns als Weltstadt feiern.”

“Im Moloch”, Mephisto 97.6.
“Ein ‘surrealer Krimi’ von Ulrike Syha”, Deutschlandfunk.
Am Samstag wurde das Stück “Report” in der Diskothek des Schauspielhauses uraufgeführt. Die Kritiker von Uniradio und DLF sind sich einig: das Stück nimmt erst zu spät Fahrt auf, die Dramatikerin “verheddert sich zwischen nur behaupteten Realitäten und bedeutsamen Fiktionen.”

“Baustart auf der Könneritzstraße”, Leipzig.de.
Leipzig, deine Bauprojekte … Neben der “Karli” ist jetzt mit der “Kö” eine weitere populäre Magistrale zur Großbaustelle geworden.

“Aktueller Stand der Arbeit – bereits 521 Abonnenten”, Leipziger Zeitung.
Generalüberholte Website, mehr Transparenz durch einen “Abo-Zähler” und Vorbereitungen für die Test-“Ausgabe Null” – die Vorbereitungen für die “Leipziger Zeitung” laufen inzwischen deutlich hochtouriger als noch vor ein paar Tagen. Wenn die Idee einer unabhängigen Wochenzeitung bis Ende April 5.000 Abonnenten begeistert, soll das Blatt in Serie gehen.

++++ Musik aus Leipzig ++++

“Pentatones ‘Ouroboros’ (Lebensfreude Records)”, Froh Froh.
Haben sich die (zum Teil in Leipzig verwurzelten) Pentatones mit dem viral für Wirbel sorgenden “Ich-lass-mir-angeblich-das-Key-Visual-unserer-Platte-ins-Gesicht-tätowieren”-Video (siehe heldenstadt.de von gestern) selbst ein Ei gelegt? Zwar wird jetzt reichlich über den Tattoo-Stunt geschrieben, aber nahezu gar nicht über das neue Album der Band. “Eigentlich hätte ‘Ouroboros’ auch ohne dieses Bohei das Zeug für mehr Wahrnehmung gehabt. Denn es ist in seinen Brüchen … so überzeugend und selbstbewusst, dass man es nicht einfach links liegen kann.”

Pentatones – Ghosts (Youtube)

++++ Aus den Blogs ++++

“Zurück zu den Wurzeln”, Lipsia-Blog.
Künftig will René wieder verstärkt über Kommunalpolitik bloggen, auch wenn die nicht immer unmittelbar was mit der “Alternative für Deutschland” zu tun hat. Im Sommer 2014 hatte er sein Blog zu einem AfD-Watchblog umgebaut. “Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass ich die AfD nicht weiter im Blick behalten werde … – aber Leipzig hat mehr zu bieten.” Finden wir auch.

“Lesekabinett Leipzig”, Detlef M. Plaisir .
Leipzigdiscovery-Autor Detlef hat einen Ableger seines Blogs gestartet, in dem es sich ausschließlich um Literatur drehen soll. Schwerpunkt des “Lesekabinetts” sind dabei die Leipziger Buchmessen im Frühjahr – in ein paar Tagen ist es ja mal wieder soweit.

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Impfen schützt! Gesichtstattoo-Palme. Die Blaue Perle lebt.

“Impf-Appell des Gesundheitsamtes – Masern: 30 Erkrankte in Leipzig, darunter erster Erwachsener”, Stadtverwaltung.
Impfen schützt vor Masern. Masern können zu schweren Folgeschäden führen und sogar zum Tod. Siehe auch: “Masern in Deutschland. Was Sie jetzt wissen müssen” bei der Stiftung Warentest.

“Antisemitische Rufe bei RB Leipzig: Die Kurve verliert ihre Unschuld”, Spiegel Online.
Hat die Rote Brause ein Problem mit rassistischen Fans? “Laut Angaben des sächsischen Innenministeriums werden aktuell 40 Anhänger von RB Leipzig der Kategorie B (gewaltbereit, gewaltgeneigt) zugeordnet”, schreibt Thomas Fritz bei SpOn.

“Gestern hättet ihr Eintritt nehmen können “, Kreuzer.
Die Kult-Bar Reinhard Tempel schliesst (wenn sowohl Monopol als auch Kreuzer darauf abfeiern, darf man die Bezeichnung “Kult” strapazieren). Der Tross zieht weiter von der Merseburger in die Apostelstrasse, zur Blauen Perle. Prost, die Damen und Herren!

“Gesichtstätowieren mit den Pentatones”, Noisey /VICE.
So geht viral. Ein krasses Video, dazu kaum Hintergründe oder aufklärende Worte. Inwieweit es sich bei den Bildern um eine Inszenierung handelt, wird bewusst offengelassen. Aber alle so: “OMFG, schon gehört? Sängerin lässt sich Kreis von ihrem Plattencover ins Gesicht hacken! Nicht wirklich, oder?”

“Unikum im sozialistischen Blätterwald”, Mephisto976.
“Besonders MOSAIK war begehrt. Nur wer ein Abonnement besaß, hatte Zugang (…)”. Wir korrigieren: Es gab in der DDR tatsächlich Zeitschriften wie das Magazin oder die Wochenpost, die ihren Weg nicht mehr in den freien Verkauf fanden. Das Mosaik gehörte allerdings nicht dazu.

“Routen und Verkehrseinschränkungen für Legida und Nolegida-Demos am Montag”, Stadtverwaltung.
Der Tanz geht weiter. Montag, 2. März 2015, 19 bis 22 Uhr, Innenstadt. Und damit geben wir für heute ab an #NoLegida.

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