Snowden schickt Botschaft nach Leipzig. Wieviele Arbeitsplätze schafft RB?

“Video message by Edward Snowden for the Opening Ceremony at DOK Leipzig 2014″ (Vimeo).

“DOK Leipzig mit Film über Edward Snowden eröffnet”, MDR. “Snowden – still und groß”, taz. “Nehmen Sie sich Ihre Freiheit”, Kreuzer.
Edward Snowden himself hat sich per Videobotschaft an die Besucher der Deutschlandpremiere des Films „Citizenfour“ gewandt. Die Geschichte von Leipzig sei eine Inspiration für ihn.

“Leipziger Grünen-Vorstandssprecher Jürgen Kasek wegen Twitter-Meldung vor Gericht”, LVZ.
Wer in einem Tweet vom Besuch eines Dienstleistungsbetriebs abrät, weil dessen Besitzer einer rückwärtsgewandten Partei wohlgesonnen scheint, kann mit einer einstweiligen Verfügung rechnen.

“Leipzig FILM” von Ruben Sommer (Vimeo).

Zurück in die Vergangenheit.

“Interesting Color Photographs of Daily Life in East Germany in 1974″, Vintag.es.
Fotogalerie, einmal quer durch die Republik, quasi von Kap Arkona bis Fichtelberg. Leipzig ist auch mit dabei. Und Hippies am Alex!

“Möckern/Leipzig ǀ Branser. Der Sachsenstolz meines Vaters”, Der Freitag.
Kindheit im Dorf Möckern der späten 40er Jahre. Als die Amerikaner gingen, kamen Sowjetsoldaten. “Ihre Kopfverbände verdecken keine Kampfverletzungen. Vermöbelt wurden die Rotarmisten von den eigenen Leuten: aus militärpädagogischen Motiven.”

Weiter in den Blogs.

“Standardsituationen der RB-Affirmation (3)”, Zwangsbeglückt.
Sicherlich schafft die Ansiedlung von RB Leipzig neue Arbeitsplätze, aber wieviele eigentlich genau? “Alles in allem sind wir (…) meilenweit von den Zahlen entfernt, die Jung in die Welt gesetzt hat.”

“Retro Charme und Kreativität auf den Designer’s Open Leipzig”, Vintagemädchen. “Designers’ Open 2014″, Vidanullvier.
Die Designers Open auf dem neuen Messegelände glänzten mit stattlichen Besucherzahlen, die über die Stadt verteilten “DO NightSpots” wohl eher weniger. “Augenscheinlich war hierbei entweder kaum Werbung betrieben worden oder diese von den Leipzigern nicht gut angenommen, denn außer uns irrten nur sehr wenige Leute mit der Orientierungskarte zu den HotSpots durch das Zentrum. (…) Partystimmung entstand nicht wirklich”, schreibt Jule von Vidanullvier.

“Elsterartig von A bis Z: Hat Leipzig ein neues Wohnzimmer?”, Weltnest. “Ein elsterartiger Abend”, DDReudnitz.
Am Dittrichring hat ein neuer Laden eröffnet, von den Machern der L1-Discothek. Bereits seit August flirren geheimnisvolle Ankündigungen durch’s Strassenbild und das Internet, nun wissen wir: Hübsche Einrichtung, Burger – und musikalisch eher im Mainstream. “Es gibt nicht ein Lied an dem Abend, das ich nicht schon mal gehört hätte” , Alex gefällt das.

+++ Beat and Rhythm! +++ Be-Beat and Rhythm! +++

Die Mittwochabendparty gehört Bonaparte!

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Marken in Ost und West. Codegirls. Und so waren die Designer’s Open.

“Sternburg oder Becks?”, Mephisto 97.6.
“Die andere Seite der Ost-West-Markenstudie: Warum man mit weniger Geld in der Börse häufiger was Besonderes kauft”, L-IZ.
Deutschland, einig Shoppingland? Wo denkt Ihr hin. Nach wie vor unterscheiden sich die Einkaufswagen Ost merklich von den Einkaufswagen West.

“Did Bach’s wife write his finest works?”, The Telegraph (via DerLeipziger).
Da bahnt sich ein Skandal an, der uns irgendwie an Milli Vanilli und Cyrano de Bergerac denken lässt, mindestens! Hat Johann Sebastian Bach einige seiner wichtigsten Werke gar nicht selbst geschrieben? Ein australischer Forscher behauptet, Bachs Frau sei für einige seiner größten Hits verantwortlich…

“Julia & Natalie, 26 & 29, Leipzig”, #Deutschland25.
Zum 25. Mal jährt sich in diesem Herbst die Friedliche Revolution. Aus diesem Anlass hat Google die Kampagne “Deutschland 25″ ins Leben gerufen und stellt Menschen der “Generation Mauerfall” vor. Darunter sind auch Julia und Natalie, die in Leipzig das Projekt Codegirls gestartet haben, in dem Mädchen und Frauen programmieren lernen.

“Für Leipzigs Studierende längst Realität: Der fahrscheinlose ÖPNV”, L-IZ.
Jaja, die hitzige Debatte über das “Zwangsticket” im Mitteldeutschen Verkehrsverbund ist soooo letzte Woche. Der StuRa der Uni Leipzig mischt sich recht spät in die Diskussion ein, gibt aber zu bedenken, dass das Semesterticket für Tram, Bus und Bahn ja im Grunde ein ganz ähnliches Modell ist wie das, was der MDV sich da überlegt hat.

“what might have been lost.”, Lady Rosali.
“Hinein ins Design”, Kreuzer.
Am Wochenende wurde die Glashalle der Neuen Messe zum Tummelplatz für Kreative, Hipster, Neugierige und Schaulustige – bei den diesjährigen Designer’s Open.

“musik // EPISODEN”, Analogsoul.
Das Gegenteil von Pop: Andreas empfiehlt die Musik von hein/punkt/amereller, eine spannende Mischung aus Soundscaping, Jazz, Postrock und freier Improvisation. Nix für nebenbei – und das meinen wir als Kompliment.

“Baru / Rabaukendisko”, Joiz.de.
Die drei Herren der Band Baru waren zu Gast beim Fernsehsender Joiz in Berlin, gaben ein paar Songs zum Besten und lernten vom Moderator etwas über den Ort, den sie erst vor Kurzem zu ihrer neuen Heimat erkoren haben: “Leipzig ist das New York von Deutschland”.

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Neuer TV-Sender “Arte-Ost”? DOK-Leipzig-Filmfestival beginnt. Winterflugplan.

Willkommen in der neuen Woche, liebe Leipziger!
Sie wird kurz (Reformationstag), gruselig (Halloween) und filmreif (DOK).

“Leipzig mit Rennrad bei Nacht Timelapse GoPro 2014″ (YouTube).

“Was Sachsens neue Koalition für Medienmacher bedeutet”, ReDDakteur.
“‘Arte-Ost’ – so lautet der Arbeitstitel für einen multinationalen Fernsehsender nach dem Vorbild von ‘Arte'”, zumindest steht’s so im sächsischen Koalitionsvertrag.
(Via Flurfunk DD.)

“‘Ich bin ein Mensch, der Dinge aufbaut.'”, Mephisto.
Und jetzt haut er ab. Claas Danielsen, Noch-Direktor des in dieser Woche stattfindenden DOK Leipzig-Festivals, sagt: “Die Entscheidung, aufzuhören, ist langsam gewachsen und war nicht ganz einfach”. Nun solle “ein richtiges Sabbatical” folgen.

“Neue Verbindungen von Leipzig/Halle und Dresden. Mehr Fernwehziele im Winterflugplan”, MDR.
Seit dem Wochenende gilt für die zivile Nutzung des Flughafens LEJ der Winterflugplan. “Leipzig/Halle schmückt sich mit Salalah im Oman als neues Ziel (…).”

“Druck eines Fotokalenders zugunsten des Kinderhospiz Bärenherz e. V.”, Visionbakery.
Wer mag da schon Nein sagen: Crowdfunding zur Unterstützung des Markkleeberger Kinderhospiz Bärenherz. Die Hälfte des Geldes ist bereits im Sack. Auf geht’s, bald ist Weihnachten und die Muddi freut sich!

Zurück in die Vergangenheit…

“9. Oktober 1989. Die Macht der Straße”, Spiegel.
Geschichtsstunde im Spiegel. Ende der 80er war Leipzig zum Zentrum der Untergrundbewegung geworden und somit zur Gefahr für die SED und Stasi-Chef Mielke. Auf einer noch am 9. Oktober aktualisierten Internierungsliste standen 103 Leipziger, die im Ernstfall in Isolierungslagern verschwunden wären.

“Umweltverschmutzung in der DDR”, Spiegel.
Apfelbäume, die ihre Blätter bereits im Mai verlieren. Weisse Petersilie. Eingerollte Blätter. Andauernd staubige Hände und Kopfschmerzen. Tagsüber nur mit Scheinwerfern fahren, weil die Luft so dick ist. Beschreibungen wie aus einem Weltuntergangsroman, tatsächlich aber waren diese Dinge in vielen Braunkohlegebieten bitterer Alltag.

“DJ-Führerschein: Kein Sonderzug nach Pankow”, Deutschlandradio Kultur.
Wer in der DDR als Discjockey den “Sonderzug nach Pankow” spielte, bekam unweigerlich Ärger. Aber man wusste sich zu helfen, mit dem Original von Glen Miller: “…da war ja nichts gegen einzuwenden – und wir haben das Publikum singen lassen.”

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